Herzlich Willkommen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Namen des Cottbuser Stadtverbandes der LINKSPARTEI begrüße ich Sie herzlich auf unserer Homepage!

Wir stellen Ihnen hier aktuelle Informationen über die Arbeit der Stadtfraktion, der Arbeitsgruppen und der Basisorganisationen unserer Partei zur Verfügung.

Wir als LINKE wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam nach Lösungen für anstehende Probleme suchen und uns für mehr soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, eine gesunde Natur und demokratische Teilhabe einsetzen. Dafür hoffen wir auf Ihre Mithilfe. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, nutzen Sie die aufgeführten Kontaktmöglichkeiten. Sie erreichen uns per Telefon, Mail oder auch persönlich in unserem Cottbuser Büro.

Mit freundlichen Grüßen,
Jürgen Siewert

 

News aus Brandenburg

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Ein buntes Bekenntnis für ein tolerantes und offenes Cottbus ...

... und ein bißchen Politik

Über 700 Cottbuser, Frauen und Männer aller Altersgruppen und aus ganz verschiedenen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt waren sich in einem einig: Vielfalt soll erhalten bleiben und weiter bestehen. Wir brauchen keine braune Soße, die menschenverachtend und rückwärts gewandt ist. Mögliche demokratische Mittel des Widerstandes gegen die Neofaschisten wurden genutzt. Dennoch mussten wir aber zur Kenntnis nehmen, dass unsere Zahl noch nicht reichte um die Nazis erfolgreich zu blockieren. Aber, auch das gehört zur Demokratie und zum Grundgesetz, die wir verteidigen, eine genehmigte Demonstration muss gesichert stattfinden können. Mag man über einige Handlungsweisen der Polizei auch geteilter Auffassung sein. Im Grunde haben sie die Pflicht getan, die von ihnen zu erwarten ist. Interessant wie die „Lausitzer Rundschau“ auf der überregionalen Seite die Sitzblockade bildlich dokumentiert. Ihr ist nur ein Punk wichtig, der den „Stinkefinger“ zeigt. Angeblich will er Polizisten provozieren. Wer genau hinsieht, bemerkt, dass er, sitzend, nicht in Richtung der vor ihm stehenden Beamten schaut, sondern zum Fotografen, Vielleicht hat er schon geahnt, was die Presse daraus macht. Vielleicht hätte der verantwortliche Redakteur mal darüber nachdenken sollen, dass der junge Mann auch für ihn dort gesessen hat. In Gesprächen am Rande des Bürgerfrühstücks, der Demo und der Blockaden wurde es immer wieder gesagt. Es gibt nur ein Mittel, solche Aufmärsche von Neofaschisten wirklich zu verhindern. Die NPD und ihre Ableger müssen verboten werden. Sie organisieren ihre Hetzkampagnen auch mit Steuergeldern und die Polizisten werden ebenfalls durch unsere Steuern bezahlt. Sie hätten das Wochenende sicher auch lieber Freizeit gehabt.

Grenzenlos leben ohne Nazis – Wir werden uns wi(e)dersetzen!

... bitte für die Großansicht auf die Bilder klicken!

www.hochschulen-erhalten.de
Anklicken --- Unterschriftenliste hier downloaden!

DIE LINKE. Cottbus unterstützt die Volksinitiative zur Erhaltung der Lausitzer Hochschulen

Auf der gestrigen Sitzung des Ortsvorstandes DIE LINKE. Cottbus wurde einstimmig die Unterstützung für die Volksinitiative „Hochschulen erhalten“ be- schlossen. Alle Ortsvorstandsmitglieder unter- schrieben die Volksinitiative. Der Ortsverband Cottbus ruft alle Genossinnen und Genossen, alle Cottbuser Bürgerinnen und Bürger auf, sich durch ihre Unterschrift an der Volksinitiative zu beteiligen. In der Kreisgeschäftsstelle Cottbus (Straße der Jugend 114, 03046 Cottbus) sind die Listen der Volksinitiative ausgelegt. [...]

Frau Ministerin Kunst führt die Diskussion mit der Zielvorgabe einer Auflösung und Neugründung. Aber nur in einer ergebnisoffenen Diskussion, können alle Aspekte berücksichtigt und der beste Vorschlag letztendlich umgesetzt werden. Die Volksinitiative unterstützt den Wunsch der BTU Cottbus, der Stadt Cottbus und vieler Institutionen und Bürger nach einer fairen und demokratischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Hochschullandschaft“. Wir beteiligen uns an einer konstruktiven Diskussion.

Lesen sie die komplette Erklärung hier --> LINK.

Zum 8. Mai – Tag der Befreiung

  • 08. Mai - Tag der Befreiung
  • 08. Mai - Tag der Befreiung

Gemeinsam ehrten wir am Nordfriedhof in Cottbus die gefallenen sowjetischen Soldaten und brachten damit unseren tiefen Dank zum Ausdruck, dass wir befreit wurden. Das ist wichtig  festzustellen. Befreit von einer unmenschlichen Diktatur, die einen Weltkrieg auslöste, der dass schlimmste und furchtbarste darstellte .55 Millionen Menschen kamen ums Leben. 6 Millionen jüdische Menschen wurden in Konzentrationslager fabrikmäßig vernichtet. Der Tag ist also mehr, viel mehr als heute in den Medien dargestellt wird.  Der 8. Mai 1945 bedeutet für uns eben nicht nur, dass dies der  Tag für die Beendigung des zweiten Weltkrieges und der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands war. Es ist ein Tag der Befreiung. Befreiung vom Hitlerfaschismus, Befreiung von Not und Elend - Chance zum Neuaufbau. Der Widerstand  gegen die Faschisten umfasste weitaus mehr als heute dargestellt. Er umfasste mehr als die bürgerliche und militärische Opposition gegen Hitler. Einfache Menschen, Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen u.a. wirkten bereits seit 1933 aktiv gegen den Faschismus. Sie werden heute von der bürgerlichen Gesellschaft vergessen oder ausgeblendet.

Mein Opa wurde bis Kriegsende durch die Faschisten im KZ Buchenwald eingekerkert. Er hat mir einige Dinge erzählt, die er dort erlebt hat. Nur einige, bestimmt nicht alles. Ich war ja auch noch viel zu klein. Aber eines hat er mir damals schon gesagt: Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg. Dafür müssen wir kämpfen. Und sehen wir uns heute um: Die Bundeswehr kämpft in Afghanistan wo angeblich unsere Sicherheit verteidigt wird. Die Bundeswehr engagiert sich auch in Libyen. Die Bundeswehr führt Krieg. Wir fordern – Raus aus Afghanistan, raus aus Libyen. Die Bundeswehr ist keine Angriffsarmee. Sehen wir weiter. Rechtsextremistische Parteien existieren immer noch hier mitten unter uns. Frech und anmaßend treten sie auf und verbreiten ihren braunen Müll und ihre Lügen. Diese Parteien und Vereinigungen gehören verboten , unverzüglich und sofort, ohne juristische Spielereien.

Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Als solcher muss er gelten. Erinnern wir uns des Schwurs von Buchenwald. Er ist heute noch genauso aktuell:

Der Schwur von Buchenwald

Wir Buchenwalder kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistische Verbrecher, für unsere eigene Befreiung. Uns beseelte eine Idee:
Unsere Sache ist gerecht - der Sieg muß unser sein.
Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende.
Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Apellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht.

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.
Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die rechte Hand zum Schwur und sprecht mir nach; Wir schwören! 21 000 Männer streckten die Hand zum Himmel und sprechen: Wir schwören.

Buchenwald - 19. April 1945